Volker U. Jäger

malt Bilder.schreibt Romane.

Geboren in Heldenfingen auf der Ostalb. Meine Romane erscheinen unter dem Namen Matilde Urban – so hieß meine Urgroßmutter.

Volker U. Jäger, lachend, in einem holzgetäfelten Saal

Bücher

Historische Romane und Kriminalromane, erschienen unter dem Namen Matilde Urban.

Umschlag: Das Kind unter dem Altar – eine verschneite Dorfkirche, davor eine Frau mit einem Bündel im Arm

Das Kind unter dem Altar

Die Geschichte der Elisabeth Hertlin

Heldenfingen auf der Ostalb, im Winter 1633. In einer eisigen Januarnacht schleicht eine junge Frau in die Kirche, ein Bündel im Arm. Was sie unter dem Altar verbirgt, wird erst fast vierhundert Jahre später gefunden.

Elisabeth Hertlin ist eine Weberstochter, als der Dreißigjährige Krieg die Alb erreicht. Mitten in Plünderung, Pest und Hunger liebt sie Johann Ulrich, einen Schmied aus dem Elsass. Doch die Schweden führen ihn fort, bis auf das Schlachtfeld von Lützen, und Elisabeth bleibt mit einem Geheimnis zurück.

Historischer Roman, 244 Seiten, Taschenbuch, 16,90 €

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Umschlag: Das zweite Heft – schwarz mit goldener Schrift und einem Handsymbol

Das zweite Heft

Das Leben einer Mörderin

Soursac, im Juli 1938. Ein alter Kommissar kommt ins Dorf, um eine Frau zu suchen – und Émilie Rouffiange, siebzehn, gerät in eine Geschichte, die weit vor ihrer Zeit begann.

Brigitte Sorel gilt als bösartige alte Klatschbase. Hinter der Fassade liegt ein halbes Jahrhundert aus Gewalt, Rache und Schuld. Kommissar Morel liest sich durch ihre Aufzeichnungen und begreift nach und nach, was in diesem Tal wirklich geschah.

Kriminalroman, 226 Seiten, Taschenbuch, 15,90 €

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Bilder

Ungefiltert. Direkt. Emotional strukturiert.

Ich arbeite nicht dekorativ, sondern energetisch. Selbst in meinen Landschaften geht es weniger um den Ort als um Stimmung. Ich male selten still – selbst ruhige Bilder haben darunter Bewegung.

Starker Farbkontrast
Spannung, nicht Harmonie. Blau gegen Orange, Rot gegen Schwarz, Gelb gegen Tiefe.
Körperliche Malweise
Ich liebe Spachtel, Druck, Geschwindigkeit. Ich setze Farbe, meist nicht vorsichtig.
Thematische Ehrlichkeit
Wut ist Wut, Krieg ist Zerrissenheit, Frische hat eine Unterströmung. Keine Ironie, kein Kitsch.
Zwischen gegenständlich und abstrakt
Ob Landschaft oder Figur – mein eigentliches Terrain ist Emotion in Form von Fläche.

Eine Auswahl meiner Arbeiten, alle in Acryl auf Leinwand. Wer ein Bild im Original sehen oder erwerben möchte, schreibt mir gern.

Über mich

Ich bin 1966 in Heldenfingen geboren. Als Maler bin ich Mitglied bei „Künstler im Dorf e. V.“. Ich male in Acryl, gern mit dem Spachtel, zwischen Landschaft und Abstraktion – mehr dazu bei den Bildern.

Zum Schreiben kam ich über Frankreich. 1996 fuhr ich zum ersten Mal mit nach Cébazat, in unsere Partnergemeinde, und lernte dort im September meine Frau kennen. 1998 haben wir in Cébazat geheiratet. Über ihre Familie kenne ich seit Jahrzehnten Soursac und das Tal der Dordogne. 2022 begann ich, die Geschichte von Émilie Rouffiange aufzuschreiben, siebzehn Jahre alt, im Sommer 1938. Daraus sind inzwischen fünf Bände geworden, der sechste entsteht.

2013 war ich einer der drei, die bei Arbeiten hinter dem Altar der Heldenfinger Kirche auf den Schädel eines Kindes stießen. Elf Jahre später ließ mich dieses Kind nicht mehr los. Daraus wurde „Das Kind unter dem Altar“, erzählt um meine eigenen Vorfahren, die Hertlins und Vetters, die in Heldenfingen den Dreißigjährigen Krieg erlebt haben.

Meine Bücher erscheinen unter dem Namen Matilde Urban. So hieß meine Urgroßmutter väterlicherseits. Ich habe sie nie gekannt, aber auf Büchern über Menschen, deren Namen sonst niemand mehr ausspricht, schien mir ihr Name gut aufgehoben.

Geschrieben wird abends und am Wochenende. Hauptberuflich mache ich etwas ganz anderes.

Presse

Lesung im Bahnhotel

Albbote Gerstetten, Mai 2026

Bericht über die Lesung beim Verein „Kultur im Bahnhotel“ mit Musik von „Albschenkes Duo Infernale“: Fest steht schon nach den ersten Sätzen, Volker Jäger ist ein hervorragender Vorleser.

Über „das Kind unter dem Altar“

Heidenheimer Zeitung, Mai 2026

Bericht über die Lesung aus „Das Kind unter dem Altar“ und die Vorstellung des Émilie-Romans und des Krimis „Das zweite Heft“.

Gerstetter Autoren stellen sich vor

Marktanzeiger Gerstetten, Oktober 2026

Ein Porträt in eigenen Worten: wie aus einem Fund in der Heldenfinger Kirche und einer Liebe in Cébazat Romane wurden.

Kontakt

Für Lesungen, Ausstellungen, Bestellungen oder einfach eine Frage:

literaturmatildeurban@gmail.com

Termine für Lesungen und Ausstellungen stehen hier, sobald sie feststehen.